Sachsen-Anhalt - Reiseland vom Harz bis zur Elbe Sachsen-Anhalt-Tourismus
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Echt kulturell. Sachsen-Anhalt!

Bauhaus Dessau – die Ideenschmiede der Moderne

Dessau ist die Stadt, in der das Bauhaus seine Blütezeit erlebt hat. Nirgendwo sonst sind deshalb so viele Original-Bauhausbauten zu finden, von denen drei zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören: das Bauhausgebäude, ein Schlüsselwerk der Moderne, die Meisterhäuser, die bis heute richtungsweisend für die Architektur sind und die Laubenganghäuser, die beispielhaft für die Entwicklung des sozialen Wohnungsbaus stehen. Wie das Bauhaus zur Ideenschmiede der Architektur, Kunst und des Designs wurde, kann man im Dessauer Bauhaus Museum entdecken.

Mehr Informationen dazu sind unter Bauhaus Dessau und www.bauhaus-entdecken.de zu finden.

Himmelsscheibe von Nebra – die älteste Darstellung des Kosmos

Mit ihren rund 3.600 Jahren ist die Himmelsscheibe von Nebra die älteste, derzeit bekannte konkrete Darstellung des Kosmos. Als eine der wichtigsten archäologischen Funde der Menschheit wurde sie 2013 in die Liste des UNESCO-Weltdokumentenerbes aufgenommen. Im Original ist sie im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale) zu bestaunen. Und wer noch mehr über die Bronzescheibe wissen möchte, dem ist ein Besuch im Himmelswege-Besucherzentrum Arche Nebra zu empfehlen, das wie das Landesmuseum zur Archäologieroute „Himmelswege“ gehört.

Mehr Informationen dazu sind unter den Internetadresse Himmelsscheibe erleben , Landesmuseum für Vorgeschichte und Himmelswege zu finden.

Welterbestadt Quedlinburg – hier erlebt man Geschichte

Hier wurde vor mehr als 1.000 Jahren Geschichte geschrieben. Denn in Quedlinburg soll der Sachsenherzog Heinrich gekrönt worden sein, der später als König Heinrich I. die Grundlage für das Heilige Römische Reich deutscher Nationen gelegt hat. Die Gräber Heinrich I. und seiner Gemahlin Mathilde sind in der Stiftkirche St. Servatius zu sehen, ebenso wie der berühmte Domschatz. Neben der Kirche erhebt sich das Quedlinburger Schloss, das heute ein Museum beherbergt. Unbedingt sehenswert ist zudem die Altstadt mit ihren mehr als 1.300 Fachwerkhäusern. Das Altstadtensemble, die Stiftskirche und das Schloss gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Quedlinburg ist eine der wichtigsten Stationen auf der „Straße der Romanik“. Mehr Informationen dazu sind unter den Internetadressen von Quedlinburg, Sachsen-Anhalt-Tourismus  und Straße der Romanik zu finden.

Das Gartenreich Dessau-Wörlitz – ein Traum und ein Juwel

Für Johann Wolfgang von Goethe war es ein Traum, für die Dessauer Bauhausmeister ein Juwel. Noch immer zieht das Gartenreich Dessau-Wörlitz, diese einzigartige, in sich geschlossene Garten- und Schlösserlandschaft, viele Besucher in ihren Bann. Mit seinen blühenden Wiesen, rauschenden Wäldern, Seen und Flüssen lädt der im 18. Jahrhundert angelegte Landschaftspark zu Spaziergängen, Wanderungen, Radtouren, zu Gondel- und Fährfahrten ein. Im Jahr 2000 erklärte das UNESCO-Welterbekomitee das Gartenreich zum Weltkulturerbe, mit der Begründung, es sei „ein herausragendes Beispiel für die Umsetzung philosophischer Prinzipien der Aufklärung in einer Landschaftsgestaltung, die Kunst, Erziehung und Wirtschaft harmonisch miteinander verbindet.“

Das Gartenreich Dessau-Wörlitz gehört zum touristisch-denkmalpflegerischen Netzwerk des Gartenträume e.V., der in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiert. Mehr Informationen findet Ihr unter: Gartenreich, Wörlitz Information, Tourist-Information Dessau-Rosslau und Gartenträume Sachsen-Anhalt zu finden.

Der Dom zu Naumburg – ein „Meisterwerk menschlicher Schöpferkraft“

„Die schönste Frau des Mittelalters“ wird sie genannt. Zu bewundern ist Uta im Westchor des Doms St. Peter und Paul zu Naumburg, in dem die Skulptur zusammen mit elf weiteren Stifterfiguren angebracht ist. Diese Figuren, die heute zu den bedeutendsten europäischen Skulpturen des 13. Jahrhunderts zählen, sind ein ganz besonderer Anziehungspunkt. Der spätromanisch-frühgotische Dom selbst, eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler des Hochmittelalters, wurde 2018 als ein „Meisterwerk menschlicher Schöpferkraft“ in die UNESCO-Weltkulturerbeliste aufgenommen. Ob Uta auch den hervorragenden Saale-Unstrut Wein, der vor den Toren Naumburgs angebaut wird, genossen hat, ist nicht überliefert. Ihr Lächeln aber spricht dafür.

Naumburg ist einer der Besuchermagneten auf der „Straße der Romanik“. Mehr Informationen dazu sind unter Naumburger Dom, Naumburg, Sachsen-Anhalt Tourismus und „Straße der Romanik“ zu finden.

Lutherstädte Eisleben und Wittenberg – steinerne Zeugen der Reformation

In Eisleben fand der Lebensweg des Reformators Martin Luther seinen Anfang und sein Ende. Hier wurde er 1483 geboren und hier verstarb er 1546. Ausstellungen im Geburts- und Sterbehaus erzählen von der Herkunft Luthers und seinen letzten Lebenswochen. Keine andere Stadt ist jedoch so eng mit der Reformation verbunden wie Wittenberg. Die Stadt war mehr als 35 Jahre lang Luthers Hauptwirkungsstätte. Hier soll er am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen an das Portal der Schlosskirche geschlagen haben. Die Schlosskirche, die Wohnhäuser von Luther und Melanchthon, die Stadtkirche als Luthers Predigtstätte und die Cranachhöfe sind steinerne Zeugen einer beeindruckenden Epoche. Die Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Mehr Informationen dazu unter Stiftung Luthergedenkstätten, Eisleben und Wittenberg zu finden.

Das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) – ein Ort der Klassischen Moderne

„Halle is the most delightful town“, schrieb der BauhausmeisterLyonel Feininger in einem Brief an seine Frau, als er zwischen 1929 und 1931 im Torturm des Museums Moritzburg die berühmten Stadtansichten, den „Halle-Zyklus“, schuf. Die Moritzburg wurde vor mehr als 500 Jahren als erzbischöfliche Residenz in Halle (Saale) errichtet. Mit dem späteren Ausbau zum Kunstmuseum erhielt sie ihre heutige Erscheinung und wurde so zu einem eindrucksvollen Architekturdenkmal. Als einer der wichtigsten Ausstellungsorte für die Klassische Moderne präsentiert das Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt Gemälde unter anderem von Gustav Klimt, Emil Nolde, Franz Marc oder Max Beckmann. Feininger hat einen ganz besonderen Platz: Auf einer Galerie im Westflügel des Erweiterungsbaus sind drei der ehemals elf Stadtansichten ausgestellt.

Mehr Informationen dazu sind unter Kunstmuseum Moritzburg und Stadt Halle zu finden.

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Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg

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