Sachsen-Anhalt - Reiseland vom Harz bis zur Elbe Sachsen-Anhalt-Tourismus
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Dessau-Roßlau

Bauhaus, Elbe, Gartenreich  

Wer an Dessau denkt, denkt an Architektur, Avantgarde und Design. Am Bauhaus Dessau, 1926 nach Plänen von Walter Gropius als „Hochschule für Gestaltung“ eröffnet, wurden Stile und Formen geprägt, die bis heute weltweit das Verständnis von moderner Architektur, Kunst und Design beeinflussen.

Das Bauhaus, heute Sitz der Stiftung Bauhaus Dessau, steht interessierten Besuchern aus aller Welt offen, ebenso wie die Wohnhäuser der Bauhausmeister Feininger, Muche/Schlemmer und Kandinsky/Klee. Mit der Wiederherstellung der Doppelhaushälfte Moholy-Nagy und des Einzelhauses für den Direktor des Bauhauses ist seit Mai 2014 der Gesamteindruck der Siedlung Meisterhäuser, die ebenso wie das Bauhaus zum UNESCO-Welterbe gehört, wieder erlebbar.

Weitere zahlreiche Bauhausbauten, wie die Bauhaussiedlung Dessau Törten, das Historische Arbeitsamt und das Kornhaus, ein Ausflugsrestaurant an der Elbe, befinden sich im gesamten Stadtgebiet.

Das im September 2019, zum 100jährigen Bauhausjubiläum neu eröffnete Bauhaus Museum Dessau bildet den Höhepunkt des Festjahres in Dessau. Erstmalig kann die mit 49.000 Exponaten zweitgrößte Bauhaussammlung der Welt umfassend präsentiert werden.    

Das von der UNESCO als Welterbe anerkannte Gartenreich Dessau-Wörlitz wurde von Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740-1817) angelegt, der mit seinen vielfältigen Reformen eine harmonische Verbindung von Mensch und Natur anstrebte. Schlösser, Gärten, Alleen und Kleinarchitekturen sind so natürlich in die Auenlandschaft eingebettet, dass sie dem gesamten Landstrich den Charakter eines Parks von unendlicher Weite verleihen.

Das klassizistische Schloss Luisium mit dem englischen Garten, das Rokokoensemble Mosigkau, der Landschaftspark Großkühnau und das Georgium, in dessen Schloss sich die Anhaltische Gemäldegalerie befindet, umgeben die Stadt Dessau. Bis zum August 2020 wird die Sanierung des Schlosses Georgium im Herzen des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs beendet sein und die Grundlage für die Wiedereröffnung der Anhaltischen Gemäldegalerie im Sommer 2020 bilden. Alle Teile des Gartenreiches in Dessau-Roßlau bilden eine Einheit mit dem barocken Stadt-, Schloss- und Parkensemble Oranienbaum und dem bedeutendsten Teil des Gartenreiches, den Wörlitzer Anlagen.  

Weiterhin ist die Geschichte von Dessau untrennbar mit vielen großen Namen verbunden. Wilhelm Müller und Moses Mendelssohn wurden hier geboren. Das Kurt Weill Zentrum ist die einzige europäische Dokumentationsstätte zum Leben und Wirken des in Dessau geborenen, berühmten Komponisten der Dreigroschenoper, Kurt Weill. Das Technikmuseum Hugo Junkers erinnert an das Wirken des großen Flugzeugpioniers. Eine in Norwegen geborgene JU 52 wurde hier wiederaufgebaut und ist das Glanzstück der Ausstellung des Museums.

Zu entdecken sind auch die Schätze der Anhaltischen Gemäldegalerie, der bedeutendsten Sammlung Alter Malerei und Grafik in Sachsen-Anhalt, das große Repertoire des Anhaltischen Theaters und zahlreiche Freizeitangebote in dem, von der UNESCO unter Schutz gestelltem, Biosphärenreservat Mittelelbe. Viele touristische Radwege, wie der Elberadweg und der Europaradweg führen durch Dessau.  

Zu den jährlichen Veranstaltungshöhepunkten gehören das Kurt Weill Fest Ende Februar/Anfang März, der Gartenreichsommer und das Bauhausfest am ersten Wochenende im September.  

Menschen mit Gehbehinderung
Rollstuhlfahrer

Alle prüfrelevanten Bereiche erfüllen die Qualitätskriterien der Kennzeichnung „Barrierefreiheit geprüft – barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung und teilweise barrierefrei für Rollstuhlfahrer“.

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht.

  • Es ist ein öffentlicher Parkplatz (Tiefgarage) in 30 m Entfernung vorhanden.
  • Der Weg vor dem Eingang ist leicht begeh- und befahrbar und hat eine maximale Längsneigung von 3 % über eine Strecke von 40 m.
  • Das Gebäude ist stufenlos zugänglich über eine Rampe.
  • Die Rampe hat eine maximale Neigung von 4,7 % und eine Gesamtlänge von 4,90 m.
  • Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Räume und Einrichtungen sind stufenlos zugänglich.
  • Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Türen/Durchgänge sind mindestens 90 cm breit.
  • Der Schalter ist an der niedrigsten Stelle 71 cm hoch.
  • Es werden keine Führungen für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer angeboten.

Öffentliches WC für Menschen mit Behinderung (Erdgeschoss)

  • Die Bewegungsflächen betragen:
    vor/hinter der Tür 200 cm x 128 cm;
    vor dem WC und dem Waschbecken mindestens 150 cm x 150 cm;
    links und rechts neben dem WC mindestens 90 cm x 70 cm.
  • Es sind links und rechts vom WC Haltegriffe vorhanden. Die Haltegriffe sind hochklappbar.
  • Das Waschbecken ist unterfahrbar.
  • Der Spiegel ist im Stehen und Sitzen einsehbar.
  • Es ist ein Alarmauslöser (Schnur) vorhanden.
Menschen mit Hörbehinderung
Gehörlose Menschen

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht.

  • Es gibt keinen optisch deutlich wahrnehmbaren Alarm.
  • Es gibt keine induktive Höranlage am Counter.
  • Es werden keine Führungen für Menschen mit Hörbehinderung und gehörlose Menschen angeboten.
Menschen mit Sehbehinderung
Blinde Menschen

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht.

  • Assistenzhunde dürfen in alle relevanten Bereiche/Räume mitgebracht werden.
  • Außenwege haben keine visuell kontrastreiche oder taktil erfassbare Gehwegbegrenzung.
  • Der Eingang ist nicht visuell kontrastreich gestaltet, jedoch durch einen taktil wahrnehmbaren Bodenbelagswechsel erkennbar.
  • Die erhobenen und für den Gast nutzbaren Bereiche sind gut, d.h. hell und blendfrei, ausgeleuchtet.
  • Es sind keine visuell kontrastreichen oder taktil erfassbaren Bodenindikatoren vorhanden.
  • Die Gehbahnen in Fluren/Wegen/Gängen sind im gesamten Betrieb visuell kontrastreich zur Umgebung abgesetzt.
  • Die Gehbahnen in Fluren/Wegen/Gängen sind im gesamten Betrieb nicht mit taktil erfassbaren Markierungen gekennzeichnet. Die Wände oder andere bauliche Elemente können nicht zur Orientierung genutzt werden.
  • Die Beschilderung ist in gut lesbarer und kontrastreicher Schrift gestaltet.
  • Es sind keine Hindernisse, z. B. in den Weg/Raum ragende Gegenstände, vorhanden.
  • Es sind keine Karussell- oder Rotationstüren vorhanden.
  • Es gibt vereinzelt Glastüren ohne Sicherheitsmarkierungen.
  • Es werden keine Führungen für Menschen mit Sehbehinderung und blinde Menschen angeboten.
  • Informationen sind nicht in Braille- oder Prismenschrift verfügbar.
  • Angebotene Hilfsmittel: Lesehilfen (Lesebrillen, Lupen)
Kognitive Beeinträchtigung

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht.

  • Name bzw. Logo der Tourist-Information sind von außen klar erkennbar.
  • Die Ziele der Wege sind immer in Sichtweite.
  • Es ist kein farbliches oder bildhaftes Leitsystem vorhanden.
  • Informationen zur Orientierung sind bildhaft verfügbar (Piktogramme, fotorealistische Darstellung).
  • Es werden keine Führungen für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen angeboten.
  • Es gibt keine Informationen in Leichter Sprache.

Zertifikat

„Barrierefreiheit geprüft – barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung und teilweise barrierefrei für Rollstuhlfahrer“

im Zeitraum

Juli 2019 – Juni 2022

G2R1

Kontakt

Tourist-Information Dessau
Ratsgasse 11
06844 Dessau
Telefonnummer:
+49 340 204-1442​​​​​​​

Zertifikat

„Barrierefreiheit geprüft – barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung und teilweise barrierefrei für Rollstuhlfahrer“

im Zeitraum

Juli 2019 – Juni 2022

G2R1

Kontakt

Tourist-Information Dessau
Ratsgasse 11
06844 Dessau
Telefonnummer:
+49 340 204-1442​​​​​​​

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Am Alten Theater 6
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