Sachsen-Anhalt - Reiseland vom Harz bis zur Elbe Sachsen-Anhalt-Tourismus
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Herzlich Willkommen in der Arche Nebra

Das Besucherzentrum am Fundort der Himmelsscheibe von Nebra  

Um 1.600 v. Chr. vergruben Menschen der Bronzezeit die Himmelsscheibe von Nebra auf dem Mittelberg bei Wangen (Ortsteil von Nebra). Raubgräber entrissen den Schatz 3.600 Jahre später dem Boden. Seither erregte die Bronzescheibe mit Goldauflagen immer wieder große internationale Aufmerksamkeit. Sie gilt als Schlüsselfund der Archäologie, Astronomie und Religionsgeschichte. Aufgrund des weltweiten Interesses an der Himmelsscheibe und ihrem Fundort im südlichen Sachsen-Anhalt wurde 2007 ein multimediales Besucherzentrum am Mittelberg eröffnet – die Arche Nebra.  

Das Besucherzentrum

Die Arche Nebra entführt in die faszinierende Welt der 3.600 Jahre alten Himmelsscheibe von Nebra – der ältesten bislang bekannten konkreten Darstellung des Kosmos weltweit. Nahe dem Fundort der einzigartigen Bronzescheibe verbindet das Besucherzentrum in einem abwechslungsreichen Zusammenspiel von wissenschaftlichen Informationen und lebendigen Inszenierungen Archäologie und Astronomie. Die Himmelsscheibe ist dabei ständig anwesend, auch wenn das Original abwesend ist – letzteres wird seit 2008 dauerhaft im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle präsentiert.  

Herzstück der Arche Nebra ist das Planetarium mit einer 22-minütigen Show zur astronomischen Deutung der Himmelsscheibe. Unter der Planetariumskuppel wird das komplexe astronomische Wissen begreifbar, das auf der Himmelsscheibe verschlüsselt ist. Schon vor 3.600 Jahren ließen sich mit dieser „astronomischen Uhr“ Kalendertermine festlegen und der Sonnen- mit dem Mondkalender verbinden.  

Die Dauerpräsentation des Hauses widmet sich der Geschichte – und den Geschichten – rund um die Himmelsscheibe. Neben einem schlaglichtartigen Einblick in die Kulturgeschichte der Region, von den ersten menschlichen Zeugnissen der Steinzeit bis in mittelalterliche Zeit, erfahren Besucherinnen und Besucher Wissenswertes über die frühe Bronzezeit – die Zeit der Himmelsscheibe. Die komplexen Vorgänge bei der Herstellung der Scheibe, mit all ihren Schritten und Veränderungsphasen, bis zu ihrer Niederlegung in die Erde werden in der Arche Nebra für jedermann anschaulich. Nicht fehlen darf die aufregende Geschichte ihrer Auffindung – ein echter Krimi: Zwei Raubgräber entdeckten die Bronzescheibe zusammen mit weiteren wertvollen Beifunden bereits 1999 und verkauften die Fundstücke illegal. Erst 2002 konnte die Himmelsscheibe in einer fingierten Ankaufssituation in einem Baseler Hotel sichergestellt werden. In der Arche Nebra erzählt ein Kasperltheater – mit einem kleinen Augenzwinkern – von dem großen „Theater um die Scheibe“. Vielfältige innovative Ideen sind darüber hinaus in der Präsentation zur Umsetzung gekommen: So geistern zum Beispiel virtuelle Figuren durch die Vitrinen und sprechen die Besucher mit Witz und Charme direkt an; eine 3D-Simulation zeigt die Himmelsscheibe ganz nah; Text- und Bildinformationen werden ergänzt durch Comicstrips und Cartoons; spielerische Elemente laden zum Anfassen und Mitmachen ein.  

Der Aussichtsturm am Fundort

Etwa 3 km vom Besucherzentrum entfernt, mitten im Geo-Naturpark „Saale-Unstrut-Triasland“ gelegen, befindet sich der Fundort der Himmelsscheibe. Unweit der Fundstelle ist ein 30 m hoher und um 10° geneigter Turm auf die Fundstelle gerichtet – wie der Zeiger einer überdimensionalen Sonnenuhr. Ein vertikaler Schnitt teilt das Bauwerk und markiert die Sichtachse zum Harzmassiv. Das Mittelgebirge war ein wichtiger Orientierungspunkt für die Nutzer der Himmelsscheibe. Hinter dem Harz mit dem Brocken als höchstem Punkt ging die Sonne am längsten Tag des Jahres, zur Sommersonnenwende, unter. Durch entsprechende Ausrichtung ließ sich die Himmelsscheibe hier demnach als Sonnenkalender benutzen. Zur Zeit der Himmelsscheibe war der Mittelberg unbewaldet – heute ermöglicht der Aussichtsturm über die Baumkronen hinweg Ausblicke wie zur Bronzezeit. Darüber hinaus besteht durch den Aussichtsturm auch am Fuß des Mittelberges in der Arche Nebra eine Sichtverbindung mit dem Fundort.  

Das „Himmelsauge“

Ein „Himmelsauge“ markiert den Fundort selbst. Es verbindet Himmel und Erde genau an der Stelle, wo 3.600 Jahre lang ein Bild des Himmels – die Himmelsscheibe – im Boden verborgen lag. Die leicht gekrümmte Scheibe aus poliertem Edelstahl dient als Himmelsspiegel und stellt so einen subtilen Zusammenhang zwischen dem Himmel und dem Fundort her.  

Angebote

Jedes Jahr während der Sommermonate ist in der Arche Nebra zusätzlich zur Geschichte der Himmelsscheibe eine Sonderschau zu sehen. Die Sonderausstellungen befassen sich meist mit archäologischen Themen, können aber auch der Astronomie oder Naturthemen gewidmet sein. Führungen und Aktivangebote für verschiedene Alters- und Interessengruppen werden ganzjährig angeboten. Preise und Konditionen sowie Veranstaltungsangebote stehen immer aktuell auf der Website. Darüber hinaus vermietet das Besucherzentrum Räumlichkeiten für Tagungen, Kongresse, Firmenpräsentationen und private Feierlichkeiten. Standesamtliche Trauungen im Planetarium des Hauses sind ebenfalls möglich. Informationen unter: www.himmelsscheibe-erleben.de und Tel. +49(0)34461 25520.  

Himmelswege

Die Arche Nebra ist Teil des Netzwerks „Himmelswege“, das archäoastronomisch bedeutsame Stätten in Sachsen-Anhalt miteinander verbindet. Weitere Standorte der Himmelswege sind das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle, das rekonstruierte 7.000 Jahre alte Sonnenobservatorium in Goseck, ein jungsteinzeitliches Grab mit „Dolmengöttin“ in Langeneichstädt zwischen Halle und Nebra sowie seit 2016 das Ringheiligtum Pömmelte unweit von Magdeburg. Mehr Information unter www.himmelswege.de.  

Weitere Informationen für Menschen mit Behinderungen und Erklärungen in der Broschüre "Die Arche Nebra. Ein Heft in Leichter Sprache" finden Sie hier . . .
 

Aktuelles

www.himmelsscheibe-erleben.de

www.facebook.com/ArcheNebra

www.twitter.com/ArcheNebra

www.instagram.com/arche_nebra    

 

 

Menschen mit Gehbehinderung
Rollstuhlfahrer

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Im separaten Dokument „Detailinformationen“ stehen Ihnen ausführliche Beschreibungen zur Verfügung.· 

  • Es sind zwei gekennzeichnete Parkplätze für Menschen mit Behinderung vorhanden. 
  • Der Zugang zum Gebäude erfolgt stufenlos über eine Rampe (Steigung 3 %).     
  • Der Kassentresen ist 106 cm hoch. Es besteht eine andere, gleichwertige Möglichkeit der        Kommunikation.     
  • Alle Räume und Einrichtungen sind stufenlos  bzw. mit einem Aufzug zu erreichen.  
  • Die Aufzugkabine ist 109 cm x 122 cm groß.     
  • Alternativ stehen Treppen zur Verfügung.  
  • Bei den Türen handelt es sich um keine Karussell- oder Rotationstüren.     
  • Die Türen und Durchgänge sind mindestens 90 cm breit.      
  • In den Räumen sind Sitzgelegenheiten vorhanden.       
  • Die Exponate / Waren sind  teilweise im Stehen und Sitzen einsehbar. 
  • Im Cateringbereich sind unterfahrbare Tische vorhanden.       
  • Relevante Bewegungsflächen sind meist mind. 150 cm x 150 cm groß (Ausnahme: WC).

Services             

  • Es werden Führungen für Rollstuhlfahrer angeboten.    
  • Angebotene Hilfsmittel: Rollstuhl, Klappstühle   
  • Es wird ein Abholservice für Menschen mit Gehbehinderung angeboten: Gäste werden vom Servicepersonal mit einem Rollstuhl vom Parkplatz außerhalb des Museumsgeländes abgeholt und im Anschluss an den Besuch dorthin zurückgebracht.    
  • Auf der Internetseite werden Informationen für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer bereitgehalten. Auf der Internetseite gibt es Informationen zur barrierefreien An- und Abreise.

WC für Menschen mit Behinderung    

  • Die Bewegungsfläche neben dem WC ist links 83 cm x 70 cm, rechts 145 cm x 70 cm.
  • Hochklappbare Haltegriffe sind beidseitig vorhanden.          
  • Es ist ein Alarmauslöser (Schnur) vorhanden.
Menschen mit Hörbehinderung
Gehörlose Menschen

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht am Ende des Textes.

  • Räume und Flure sind hell ausgeleuchtet.
  • Es ist keine induktive Höranlage vorhanden.
  • Die Etagen sind über Treppen oder einen Aufzug erreichbar. Im Aufzug erfolgt die Bestätigung eines Notrufs nicht optisch.

Cateringbereich

  • Es gibt Tische mit heller und blendfreier Beleuchtung.
  • Es gibt Tische, an denen keine Lampen stehen oder hängen, die das Gesichtsfeld oder den Blickkontakt einschränken.
  • Es ist keine elektroakustische Beschallung vorhanden.
Menschen mit Sehbehinderung
Blinde Menschen

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht am Ende des Textes.

  • Räume und Wege sind beleuchtet.
  • Die Räume sind über Treppen oder einen Aufzug erreichbar.
  • Im Aufzug erfolgt die Bestätigung eines Notrufs akustisch.
  • Die Treppen und Treppenbereiche sind nicht visuell oder taktil kontrastreich gestaltet.
  • In Räumen und Wegen sind meist keine Hindernisse, z. B. in den Weg ragende Gegenstände bzw. Stolperstellen, vorhanden (Ausnahme: Ausstellungsraum).
  • Die Wand kann teilweise als Orientierungsleitlinie genutzt werden.
  • Es ist kein durchgängiges Leitsystem mit Bodenindikatoren vorhanden.
  • Informationen sind nicht in Braille- oder Prismenschrift erfassbar.

Services

  • Assistenzhunde dürfen mitgebracht werden.
  • Auf der Internetseite werden Informationen für Menschen mit Sehbehinderung und blinde Menschen bereitgehalten.
  • Es werden Führungen für Gäste mit Sehbehinderung und blinde Gäste angeboten.
  • Es ist ein Audioguide verfügbar.
Kognitive Beeinträchtigung

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht am Ende des Textes.

  • Es werden Führungen für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen angeboten.
  • Die Beschilderung erfolgt teilweise mit Piktogrammen.
  • Bei Wegen ist das jeweilige Ziel in Sichtweite.
  • Es sind keine Informationen in leichter Sprache vorhanden bzw. mit Piktogrammen oder Bildern dargestellt.
  • Informationen in Leichter Sprache findet der Gast in der Broschüre „Die Arche Nebra. Ein Heft in Leichter Sprache“: https://www.himmelsscheibe-erleben.de/besucherinformation/barrierefreiheit/

Zertifikat

"Barrierefreiheit geprüft - barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung sowie teilweise barrierefrei für Menschen mit Sehbehinderung"

im Zeitraum

Februar 2019 - Januar 2022

G2 S1

Kontakt

Arche Nebra - Museum und Planetarium am Fundort der Himmelsscheibe
An der Steinklöbe 16
06642 Nebra
Telefonnummer:
+49 34461 25520

Zertifikat

"Barrierefreiheit geprüft - barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung sowie teilweise barrierefrei für Menschen mit Sehbehinderung"

im Zeitraum

Februar 2019 - Januar 2022

G2 S1

Kontakt

Arche Nebra - Museum und Planetarium am Fundort der Himmelsscheibe
An der Steinklöbe 16
06642 Nebra
Telefonnummer:
+49 34461 25520

Kontakt

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Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg

Tel.: +49 (0) 391 568 99 88
Fax: +49 (0) 391 568 99 51

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Mo–Do: 09:00–17:00 Uhr
Fr: 09:00–16:00 Uhr

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