Weitere Informationen

Zur Beachtung!

Die Arche Nebra schließt für Modernisierungen ab 1. Oktober 2022.
Am 30. September diesen Jahres öffnen sich die Türen zum Besucherzentrum vorerst zum letzten Mal. Ab dem 01. Oktober beginnen  umfangreiche Modernisierungsarbeiten im Innen- und Außenbereich. Es werden neue Besucherhighlights geschaffen, der Besucherservice optimiert und die Barrierefreiheit erweitert. Die Wiedereröffnung ist für den 21. Juni 2023 geplant.
Für Ihre Fragen, Anliegen und Buchungen für das Jahr 2023 sind wir weiterhin telefonisch und per E-Mail erreichbar.

 

Herzlich Willkommen in der Arche Nebra

Das Besucherzentrum am Fundort der Himmelsscheibe von Nebra  

Um 1.600 v. Chr. vergruben Menschen der Bronzezeit die Himmelsscheibe von Nebra auf dem Mittelberg bei Wangen (Ortsteil von Nebra). Raubgräber entrissen den Schatz 3.600 Jahre später dem Boden. Seither erregte die Bronzescheibe mit Goldauflagen immer wieder große internationale Aufmerksamkeit. Sie gilt als Schlüsselfund der Archäologie, Astronomie und Religionsgeschichte. Aufgrund des weltweiten Interesses an der Himmelsscheibe und ihrem Fundort im südlichen Sachsen-Anhalt wurde 2007 ein multimediales Besucherzentrum am Mittelberg eröffnet – die Arche Nebra.  

Das Besucherzentrum

Die Arche Nebra entführt in die faszinierende Welt der 3.600 Jahre alten Himmelsscheibe von Nebra – der ältesten bislang bekannten konkreten Darstellung des Kosmos weltweit. Nahe dem Fundort der einzigartigen Bronzescheibe verbindet das Besucherzentrum in einem abwechslungsreichen Zusammenspiel von wissenschaftlichen Informationen und lebendigen Inszenierungen Archäologie und Astronomie. Die Himmelsscheibe ist dabei ständig anwesend, auch wenn das Original abwesend ist – letzteres wird seit 2008 dauerhaft im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle präsentiert.  

Herzstück der Arche Nebra ist das Planetarium mit einer 22-minütigen Show zur astronomischen Deutung der Himmelsscheibe. Unter der Planetariumskuppel wird das komplexe astronomische Wissen begreifbar, das auf der Himmelsscheibe verschlüsselt ist. Schon vor 3.600 Jahren ließen sich mit dieser „astronomischen Uhr“ Kalendertermine festlegen und der Sonnen- mit dem Mondkalender verbinden.  

Die Dauerpräsentation des Hauses widmet sich der Geschichte – und den Geschichten – rund um die Himmelsscheibe. Neben einem schlaglichtartigen Einblick in die Kulturgeschichte der Region, von den ersten menschlichen Zeugnissen der Steinzeit bis in mittelalterliche Zeit, erfahren Besucherinnen und Besucher Wissenswertes über die frühe Bronzezeit – die Zeit der Himmelsscheibe. Die komplexen Vorgänge bei der Herstellung der Scheibe, mit all ihren Schritten und Veränderungsphasen, bis zu ihrer Niederlegung in die Erde werden in der Arche Nebra für jedermann anschaulich. Nicht fehlen darf die aufregende Geschichte ihrer Auffindung – ein echter Krimi: Zwei Raubgräber entdeckten die Bronzescheibe zusammen mit weiteren wertvollen Beifunden bereits 1999 und verkauften die Fundstücke illegal. Erst 2002 konnte die Himmelsscheibe in einer fingierten Ankaufssituation in einem Baseler Hotel sichergestellt werden. In der Arche Nebra erzählt ein Kasperltheater – mit einem kleinen Augenzwinkern – von dem großen „Theater um die Scheibe“. Vielfältige innovative Ideen sind darüber hinaus in der Präsentation zur Umsetzung gekommen: So geistern zum Beispiel virtuelle Figuren durch die Vitrinen und sprechen die Besucher mit Witz und Charme direkt an; eine 3D-Simulation zeigt die Himmelsscheibe ganz nah; Text- und Bildinformationen werden ergänzt durch Comicstrips und Cartoons; spielerische Elemente laden zum Anfassen und Mitmachen ein.  

Der Aussichtsturm am Fundort

Etwa 3 km vom Besucherzentrum entfernt, mitten im Geo-Naturpark „Saale-Unstrut-Triasland“ gelegen, befindet sich der Fundort der Himmelsscheibe. Unweit der Fundstelle ist ein 30 m hoher und um 10° geneigter Turm auf die Fundstelle gerichtet – wie der Zeiger einer überdimensionalen Sonnenuhr. Ein vertikaler Schnitt teilt das Bauwerk und markiert die Sichtachse zum Harzmassiv. Das Mittelgebirge war ein wichtiger Orientierungspunkt für die Nutzer der Himmelsscheibe. Hinter dem Harz mit dem Brocken als höchstem Punkt ging die Sonne am längsten Tag des Jahres, zur Sommersonnenwende, unter. Durch entsprechende Ausrichtung ließ sich die Himmelsscheibe hier demnach als Sonnenkalender benutzen. Zur Zeit der Himmelsscheibe war der Mittelberg unbewaldet – heute ermöglicht der Aussichtsturm über die Baumkronen hinweg Ausblicke wie zur Bronzezeit. Darüber hinaus besteht durch den Aussichtsturm auch am Fuß des Mittelberges in der Arche Nebra eine Sichtverbindung mit dem Fundort.  

Das „Himmelsauge“

Ein „Himmelsauge“ markiert den Fundort selbst. Es verbindet Himmel und Erde genau an der Stelle, wo 3.600 Jahre lang ein Bild des Himmels – die Himmelsscheibe – im Boden verborgen lag. Die leicht gekrümmte Scheibe aus poliertem Edelstahl dient als Himmelsspiegel und stellt so einen subtilen Zusammenhang zwischen dem Himmel und dem Fundort her.  

Angebote

Jedes Jahr während der Sommermonate ist in der Arche Nebra zusätzlich zur Geschichte der Himmelsscheibe eine Sonderschau zu sehen. Die Sonderausstellungen befassen sich meist mit archäologischen Themen, können aber auch der Astronomie oder Naturthemen gewidmet sein. Führungen und Aktivangebote für verschiedene Alters- und Interessengruppen werden ganzjährig angeboten. Preise und Konditionen sowie Veranstaltungsangebote stehen immer aktuell auf der Website. Darüber hinaus vermietet das Besucherzentrum Räumlichkeiten für Tagungen, Kongresse, Firmenpräsentationen und private Feierlichkeiten. Standesamtliche Trauungen im Planetarium des Hauses sind ebenfalls möglich. Informationen unter: www.himmelsscheibe-erleben.de und Tel. +49(0)34461 25520.  

Himmelswege

Die Arche Nebra ist Teil des Netzwerks „Himmelswege“, das archäoastronomisch bedeutsame Stätten in Sachsen-Anhalt miteinander verbindet. Weitere Standorte der Himmelswege sind das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle, das rekonstruierte 7.000 Jahre alte Sonnenobservatorium in Goseck, ein jungsteinzeitliches Grab mit „Dolmengöttin“ in Langeneichstädt zwischen Halle und Nebra sowie seit 2016 das Ringheiligtum Pömmelte unweit von Magdeburg. Mehr Information unter www.himmelswege.de.  

Weitere Informationen für Menschen mit Behinderungen und Erklärungen in der Broschüre "Die Arche Nebra. Ein Heft in Leichter Sprache" finden Sie hier . . .
 

Aktuelles

www.himmelsscheibe-erleben.de

www.facebook.com/ArcheNebra

www.twitter.com/ArcheNebra

www.instagram.com/arche_nebra    

 

 

Menschen mit Gehbehinderung
Rollstuhlfahrer

Alle prüfrelevanten Bereiche erfüllen die Qualitätskriterien der Kennzeichnung „Barrierefreiheit geprüft – barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung und teilweise barrierefrei für Rollstuhlfahrer“.

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht. 

  • Es ist ein allgemeiner Besucherparkplatz ca. 300 m unterhalb der Arche Nebra vorhanden. 
  • Am Eingang gibt es zwei gekennzeichnete Stellplätze für Menschen mit Behinderung (Stellplatzgröße: 350 cm x 500 cm).
  • Der Weg vom Parkplatz für Menschen mit Behinderung zum Eingang ist 25 m lang.  Er ist leicht begeh- und befahrbar und hat eine maximale Längsneigung von 2 % über eine Strecke von 15 m.  
  • Das Gebäude ist stufenlos zugänglich.
  • Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Räume und Einrichtungen sind stufenlos oder über einen Aufzug zugänglich.
  • Die Aufzugkabine ist 109 cm x 223 cm groß. Die Aufzugtür ist 90 cm breit. 
  • Fast alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Türen/Durchgänge sind mindestens 90 cm breit.
  • Der Kassenschalter ist 106 cm hoch. Eine Kommunikationsmöglichkeit im Sitzen ist vorhanden.
  • Die Exponate und die dazugehörigen Informationen in den Ausstellungsräumen im OG sind im Sitzen einsehbar und lesbar.
  • Alle erhobenen Türen und Durchgänge sind mindestens 90 cm breit. 
  • Im Bistro sind unterfahrbare Tische vorhanden.
  • Es werden Führungen für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer angeboten. Es stehen mobile oder feste Sitzgelegenheiten zur Verfügung, die während der Führung benutzt werden können. Die gesamte Route der Führung ist für Rollstuhlfahrer stufenlos befahrbar. Eine Voranmeldung ist notwendig.

Öffentliches WC für Menschen mit Behinderung im UG

  • Die Bewegungsflächen betragen: 
  • an der Tür mindestens 150 cm x 150 cm;
  • vor dem WC und dem Waschbecken 200 cm x 115 cm;
  • links neben dem WC 85 cm x 70 cm, rechts 143 cm x 70 cm,
  • Am WC sind beidseitig hochklappbare Haltegriffe vorhanden.
  • Das Waschbecken ist unterfahrbar.
  • Der Spiegel ist im Stehen und Sitzen einsehbar.
  • Es ist ein Alarmauslöser vorhanden.
Menschen mit Hörbehinderung
Gehörlose Menschen

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht. 

  • Es gibt keinen optisch deutlich wahrnehmbaren Alarm.
  • Es gibt keine induktive Höranlage.
  • Ein abgehender Notruf im Aufzug wird akustisch bestätigt. Alternativ sind Treppen vorhanden.
  • Im Bistro sind helle und blendfreie Tische vorhanden, an denen keine Lampen stehen oder hängen, die das Gesichtsfeld einschränken. Sitzbereiche mit geringen Umgebungsgeräuschen sind verfügbar.
  • Die Informationen zu den Exponaten werden überwiegend schriftlich vermittelt.
  • Es gibt akustische Informationen zu den Exponaten.
  • Ein Audioguide ist für Fremdsprachen und für blinde/sehbehinderte Gäste verfügbar. 
  • Die Arche Nebra in Leichter Sprache finden Sie hier:  https://www.himmelsscheibe-erleben.de/barrierefreiheit/arche-nebra-in-leichter-sprache  
  • Hörführungen werden im WEB unter https://www.himmelsscheibe-erleben.de/angebote/arche-nebra-digital angeboten
  • Es werden keine Führungen für Menschen mit Hörbehinderung und gehörlose Menschen angeboten.
Menschen mit Sehbehinderung
Blinde Menschen

Alle prüfrelevanten Bereiche erfüllen die Qualitätskriterien der Kennzeichnung „Barrierefreiheit geprüft – teilweise barrierefrei für Menschen mit Sehbehinderung“.

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht. 

  • Assistenzhunde dürfen auf Anfrage in alle relevanten Bereiche und Räume mitgebracht werden.
  • Außenwege haben keine visuell kontrastreiche oder taktil erfassbare Gehwegbegrenzung.
  • Der Haupteingang ist stufen- und schwellenlos erreichbar. Die beiden gläsernen Eingangstüren (Windfang) haben keine Sicherheitsmarkierungen.
  • Alle erhobenen und für den Gast nutzbaren Bereiche sind gut, d.h. hell und blendfrei, ausgeleuchtet.
  • Die Beschilderung ist meist in gut lesbarer und kontrastreicher Schrift gestaltet.
  • Ein abgehender Notruf im Aufzug wird akustisch bestätigt. Die Halteposition wird nicht durch Sprache angesagt. Die Bedienelemente sind visuell kontrastreich gestaltet und taktil erfassbar.
  • Alternativ sind Treppen vorhanden.
  • Treppenstufen sind nicht visuell kontrastreich gestaltet und haben mindestens einen einseitigen Handlauf.
  • In den Ausstellungsräumen sind Hindernisse, z. B. in den Weg/Raum ragende Gegenstände, vorhanden: Exponate
  • Die Exponate sind meist gut ausgeleuchtet.
  • Die Informationen zu den Exponaten werden überwiegend schriftlich vermittelt und sind meist visuell kontrastreich gestaltet.
  • Es gibt akustische Informationen zu den Exponaten.
  • Angebote zur Informationsvermittlung: Es steht ein Audio-Guide zur Verfügung, der eigenständig von Menschen mit Sehbehinderung und blinden Menschen bedient werden kann.
  • Angebotene Hilfsmittel: Klappstühle
  • Es werden Führungen für Menschen mit Sehbehinderung und blinde Menschen angeboten. Eine Voranmeldung ist notwendig. Während der Führungen werden Exponate zum Tasten integriert.
Kognitive Beeinträchtigung

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht. 

  • Name und Logo des Betriebes sind von außen nicht klar erkennbar.
  • Die Ziele der Wege sind in Sichtweite.
  • In der Ausstellung sind Informationen zu den Exponaten schriftlich und in fotorealistischer Darstellung verfügbar.
  • Im Bistro ist eine Speisekarte mit Bildern vorhanden.
  • Es werden Führungen für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen angeboten. Die Inhalte der Führung werden leicht verständlich erklärt. Eine Voranmeldung ist notwendig.
  • Informationen in Leichter Sprache findet der Gast in der Broschüre „Die Arche Nebra. Ein Heft in Leichter Sprache“:  https://www.himmelsscheibe-erleben.de/besucherinformation/barrierefreiheit

Zertifikat

"Barrierefreiheit geprüft - barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung, teilweise barrierefrei für Rollstuhlfahrer sowie teilweise barrierefrei für Menschen mit Sehbehinderung"

im Zeitraum

Juni 2022 - Mai 2025

G2R1 S1

Kontakt

Arche Nebra - Museum und Planetarium am Fundort der Himmelsscheibe
An der Steinklöbe 16
06642 Nebra
Telefonnummer:
+49 34461 25520

Zertifikat

"Barrierefreiheit geprüft - barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung, teilweise barrierefrei für Rollstuhlfahrer sowie teilweise barrierefrei für Menschen mit Sehbehinderung"

im Zeitraum

Juni 2022 - Mai 2025

G2R1 S1

Kontakt

Arche Nebra - Museum und Planetarium am Fundort der Himmelsscheibe
An der Steinklöbe 16
06642 Nebra
Telefonnummer:
+49 34461 25520

Kontakt

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Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg

Tel.: +49 (0) 391 568 99 88
Fax: +49 (0) 391 568 99 51

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Information

Mo–Do: 09:00–17:00 Uhr
Fr: 09:00–16:00 Uhr

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