Himmelsscheibe von Nebra

Die Himmelsscheibe von Nebra – ein Jahrhundertfund der Archäologie

Es gibt nur wenige archäologische Exponate, die bei Museen so gefragt sind wie die Himmelsscheibe von Nebra. Kopenhagen, Wien, Basel, Berlin – in diesen Städten war sie als Herzstück verschiedener Ausstellungen bislang schon zu sehen, und auch in London wird die rund 3.600 Jahre alte Bronzescheibe nun bald zu bestaunen sein. Denn sie ist ein Besuchermagnet, auch im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale), wo die weltweit älteste konkrete Himmelsdarstellung seit 2002 „beheimatet“ ist und seit 2008 in einer Dauerausstellung präsentiert wird. Im Juni 2013 wurde die Himmelsscheibe von Nebra durch die UNESCO in das Register des Weltdokumentenerbes, dem Memory of the World, aufgenommen. Dieses Register umfasst Dokumente, die das kollektive Gedächtnis verschiedener Völker repräsentieren.

Aber was genau ist auf der Himmelsscheibe dargestellt? Warum ist die Himmelsscheibe ein Jahrhundertfund der Archäologie? Und was steckt eigentlich hinter dem „Krimi“ rund um die Entdeckung der Himmelsscheibe? Antworten auf diese und andere Fragen bekommt man im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle, aber auch im Besucherzentrum Arche Nebra, am Fundort der Himmelsscheibe. Hier wird die Geschichte rund um die archäologische Kostbarkeit lebendig. Zum Beispiel erfährt man auch, dass die Scheibe den Bronzezeit-Menschen unter anderem dazu diente, den optimalen Zeitpunkt von Aussaat und Ernte zu berechnen.

Neben der Dauerpräsentation zeigt die Arche Nebra regelmäßig Sonderpräsentationen und bietet ein weit gefächertes Veranstaltungsprogramm an, das von klassischen Vortragsveranstaltungen und museumspädagogischen Programmen bis hin zu gut besuchten Events wie dem „Himmelswegelauf“ und Konzerten reicht. Herzstück der Arche Nebra ist das Planetarium, in dem eine 22-minütige Show kleinen und großen Besuchern das astronomische Wissen, das auf der Himmelsscheibe verschlüsselt ist, begreifbar gemacht wird. Und wer noch mehr wissen möchte, sollte sich auf die touristische Erlebnisroute „Himmelswege“ begeben. Zu den insgesamt fünf Himmelswege-Orten gehören auch die Arche Nebra und das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle.

Derzeit ist die Himmelsscheibe im British Museum in London ausgestellt. Danach wird sie erstmalig in den Niederlanden im Drents Museum gezeigt. (6. August bis 18. September 2022)


Die Himmelsscheibe von Nebra – ein Jahrhundertfund der Archäologie

Es gibt nur wenige archäologische Exponate, die bei Museen so gefragt sind wie die Himmelsscheibe von Nebra. Kopenhagen, Wien, Basel, Berlin – in diesen Städten war sie als Herzstück verschiedener Ausstellungen bislang schon zu sehen, und auch in London wird die rund 3.600 Jahre alte Bronzescheibe nun bald zu bestaunen sein. Denn sie ist ein Besuchermagnet, auch im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale), wo die weltweit älteste konkrete Himmelsdarstellung seit 2002 „beheimatet“ ist und seit 2008 in einer Dauerausstellung präsentiert wird. Im Juni 2013 wurde die Himmelsscheibe von Nebra durch die UNESCO in das Register des Weltdokumentenerbes, dem Memory of the World, aufgenommen. Dieses Register umfasst Dokumente, die das kollektive Gedächtnis verschiedener Völker repräsentieren.

Aber was genau ist auf der Himmelsscheibe dargestellt? Warum ist die Himmelsscheibe ein Jahrhundertfund der Archäologie? Und was steckt eigentlich hinter dem „Krimi“ rund um die Entdeckung der Himmelsscheibe? Antworten auf diese und andere Fragen bekommt man im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle, aber auch im Besucherzentrum Arche Nebra, am Fundort der Himmelsscheibe. Hier wird die Geschichte rund um die archäologische Kostbarkeit lebendig. Zum Beispiel erfährt man auch, dass die Scheibe den Bronzezeit-Menschen unter anderem dazu diente, den optimalen Zeitpunkt von Aussaat und Ernte zu berechnen.

Neben der Dauerpräsentation zeigt die Arche Nebra regelmäßig Sonderpräsentationen und bietet ein weit gefächertes Veranstaltungsprogramm an, das von klassischen Vortragsveranstaltungen und museumspädagogischen Programmen bis hin zu gut besuchten Events wie dem „Himmelswegelauf“ und Konzerten reicht. Herzstück der Arche Nebra ist das Planetarium, in dem eine 22-minütige Show kleinen und großen Besuchern das astronomische Wissen, das auf der Himmelsscheibe verschlüsselt ist, begreifbar gemacht wird. Und wer noch mehr wissen möchte, sollte sich auf die touristische Erlebnisroute „Himmelswege“ begeben. Zu den insgesamt fünf Himmelswege-Orten gehören auch die Arche Nebra und das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle.

Derzeit ist die Himmelsscheibe im British Museum in London ausgestellt. Danach wird sie erstmalig in den Niederlanden im Drents Museum gezeigt. (6. August bis 18. September 2022)


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